Salzburg ist immer eine Reise wert!
Ein Tag voller Erlebnisse!
Salzburg an einem Tag kennen zu lernen, ist unmöglich, wie jedermann
aus der Fülle der Sehenswürdigkeiten ermessen wird. Wir wollen
dennoch versuchen, Ihnen zu zeigen, wie Sie möglichst viel von
Salzburg sehen können.
Gehen Sie vom "Platzl"
in die Linzer Gasse (Hausnummer 14) hinauf (steiler Anstieg) und
biegen Sie durch das Nagelfluhportal rechts ab. Steigen Sie den
Kapuzinerberg
hinauf, vorbei an den Kreuzwegstationen und durch die Felixpforte.
Rechts an der
Kapuzinerkirche vorbei kommen Sie zur Hettwerbastei, wo Sie die
Stadt unter sich liegen sehen. Gehen Sie über die Stiege, an dem
Kirchlein St. Johannes am Imberg vorbei, hinunter in die Steingasse,
über das Platzl und durch den Sauterbogen in die
Dreifaltigkeitsgasse.
Nach einem Besuch der
Dreifaltigkeitskirche über den Makartplatz zu
Mozarts Wohnhaus,
dann am
Landestheater vorbei
in den
Mirabellgarten. Beim Springbrunnen wenden Sie sich nach links in
das älteste deutsche
Heckentheater.
Wenn Sie den Kiesweg rechts von der Bühne entlanggehen, kommen Sie
zum Bastionsgarten, einem Rest der Paris-Lodronschen
Stadtbefestigung, wo jetzt die so genannten "Zwergln" aufgestellt
sind, Figuren aus dem italienischen Schlagballspiel und nach
einstigen Salzburger Originalen. Vom Bastionsgarten sehen Sie
hinunter in den ehemaligen "Zwerglgarten", der heute
Ausstellungszwecken dient. Verlassen Sie den Bastionsgarten über die
von Löwen flankierte Stiege, gehen Sie am Pegasus-Brunnen vorbei in
das
Schloss
Mirabell. Dort sehen Sie die berühmte "Engelstiege", ein
Barockschmuckstück Georg Raphael Donners, und den Marmorsaal, den "schönsten Trauungssaal Mitteleuropas".
Verlassen Sie den Schlosshof durch das nordseitige Tor,
das in den Kurgarten führt. Vor dem Tor gehen Sie nach
links auf den Rosenhügel, von dem Sie einen der
klassischen Blicke auf die Stadt haben. Wenn Sie sich
umdrehen, haben Sie die Kur- und
Kongresshausanlagen vor sich.
Überqueren Sie nachher die Salzach auf dem Müllner
Stieg. Drüben wenden Sie sich nach links. Rechts liegt
Mülln mit der
Augustinerkirche - Müllner Kirche, und dem bekannten
Bräustübl. Durch das Klausentor kommen Sie zur
Markus-(Ursulinen-)Kirche und, die Gstättengasse
entlang, zum Mönchsberglift. Fahren Sie hinauf und
schauen Sie hinunter auf die Stadt - es lohnt sich!
Setzen Sie Ihren Weg durch das Gstättentor zur
Bürgerspitalskirche fort und werfen Sie auch einen
Blick in den alten geräumigen Arkadenhof des
Bürgerspitals.
Weiter geht's zum Sigmundsplatz mit der Pferdeschwemme,
wo Sie sich entscheiden müssen, ob Sie durch die
Hofstallgasse an den beiden
Festspielhäusern vorbeigehen wollen oder über den
Universitätsplatz an der
Kollegienkirche und dem gegenüberliegenden
Mozarts Geburtshaus. Durch eines der Durchhäuser
gelangen Sie in die
Getreidegasse (Hauptgeschäftsstraße mit
interessanten Zunftschildern). Nr. 9 ist Mozarts
Geburtshaus mit Museum . Von dort gehen Sie weiter zum
Rathaus, von der Sigmund-Haffner-Gasse aus betreten Sie
die
Franziskanerkirche und verlassen diese durch das
Südportal. Wenn Sie die Straße überqueren, kommen Sie in
den St.-Peter-Bezirk mit der
Peterskirche, dem Petersfriedhof - und dem berühmten
Peterskeller.
Wollen Sie das zweieinhalb Jahrhunderte alte
Glockenspiel - es spielt um 7, 11 und 18 Uhr - und
anschließend den "Salzburger Stier" hören, so gehen Sie
auf den Residenzplatz oder auf den
Mozartplatz. Beenden Sie diesen Rundgang mit einem
Besuch im
Dom, mit Museen und Krypta, oder der
Residenz mit
Prunkräumen und
Gemäldegalerie.
Der Nachmittag sollte
Hellbrunn gewidmet werden. Es ist ein
manieristisch-frühbarockes Lustschloss, unter
Fürsterzbischof
Markus Sittikus von Santino Solari (1612-1615)
erbaut. Sehenswert: Festsaal und Oktogon mit Wand- und
Deckenmalereien Arsenio Mascagnis; ausgedehnter barocker
Ziergarten mit den berühmten Wasserspielen und dem
mechanischen Theater (1750), "Monatsschlößl" (1615) mit
Salzburger Volkskundemuseum, etwas weiter Steinernes
Theater (1617 vermutlich erste Opernaufführung auf
deutschem Boden). Spaziergang in den Parkanlagen. Besuch
des
Tiergartens.
Orgelkonzerte bei freiem Eintritt
Der Große Saal der Stiftung Mozarteum Salzburg hat eine neue Orgel, die „Propter-Homines“-Orgel. Damit auch Sie in den Genuss der „Königin der Instrumente“ kommen, lädt die Stiftung am 8. und 22. November zu kostenlosen, halbstündigen Mittagskonzerten mit anschließender Besichtigung des berühmten – normalerweise nicht öffentlich zugänglichen – Zauberflötenhäuschens im Bastionsgarten ein, in dem Mozart die Zauberflöte komponierte.
Weitere Termine:
06. 12. 2011, 03. und 17. 01. 2012
Jeweils um 12.30 Uhr im Großen Saal der Stiftung Mozarteum Salzburg, Schwarzstraße 28
Ein absolutes Muss für alle Besucher: der Salzburger Mönchsberglift
Der Mönchsberglift wurde um 1889 als elektrischer Panoramaaufzug an der Außenwand eines Felsens
am Mönchsberg in der Altstadt von Salzburg errichtet und erwies sich als außerordentlich beliebtes Verkehrsmittel. 1947/48 wurde der Lift ins Innere des Berges verlegt. Der Mönchsbergaufzug ist seither ein
Innenlift, dessen „Taleinstieg“ bei der Stadtbus Haltestelle Mönchsbergaufzug liegt und der die 60 Meter auf den Mönchsberg in 30 Sekunden zurücklegt. Bergstation ist im Museum der Moderne. Der Salzburger Mönchsberglift besteht aus drei Liftkabinen, in denen jeweils 17 Personen Platz finden. Der Fahrpreis beträgt € 2,00 für die einfache Fahrt und € 3,20 für eine Berg- und Talfahrt.
Köstliches Trinkwasser aus den Salzburger Brunnen
„Brunnenstadt“ Salzburg: 47 denkmalgeschützte und historisch wertvolle Wasserspender gibt es hier zu bewundern. Etliche davon sind nicht nur schön anzusehen, sondern bieten ausgezeichnetes Trinkwasser – nicht nur für die vom Sightseeing durstig gewordenen Touristen ein Genuss! Seit Juni 2011 verfügt Salzburg über
ein Netz von 14 revitalisierten Trinkwasserbrunnen in der Altstadt. Unter dem Motto „Erfrischendes Salzburg“ laden folgende Brunnenstandorte als Zwischen- bzw. Trinkstationen zu einem Stadtspaziergang der besonderen Art ein: Basteibrunnen, Marktbrunnen Grünmarkt, Marktfrau-Brunnen, Holztrog-Brunnen Kapuzinerberg, Monikapforte-Brunnen, Hohenweg-Brunnen, Blasius-Brunnen, Löwenkopf-Brunnen, Marktbrunnen Universitätsplatz, Löwenkopfmauer-Brunnen, Gedenkbrunnen, Festungsgasse-Brunnen, Erhard-Brunnen und Entenbrunnen.
Eine Zeitreise in die Welt des Wassers ...
… unternehmen Sie bei der Besichtigung des Wassermuseums der Salzburg AG im Hochbehälter Mönchsberg. Der Mönchsberg spielt eine wesentliche Rolle bei Salzburgs Wasserversorgung. Nachdem hier Ende des 19.Jahrhunderts der erste von drei kleineren Wasserbehältern gebaut worden war, entstand Ende der 1940er Jahre mit dem
Hochbehälter I sozusagen das „Herzstück“.
Das Wassermuseum ist ein Teil des Hochbehälters, der mit seinen 25.000 m³ Fassungsvermögen bis heute ein wichtiges Standbein der Salzburger Trinkwasserversorgung ist. Jeden ersten Samstag im Monat von 12.00 bis 16.00 Uhr ist Tag der offenen Tür, Führungen für Gruppen ab 15 Personen sind nach zeitgerechter Vereinbarung von Montag bis Freitag möglich.
Köstliches Brot aus der Stiftsbäckerei
Eine Köstlichkeit, die Sie sich während Ihres Salzburg-Aufenthalts nicht entgehen lassen sollten, ist das Brot der Stiftsbäckerei St. Peter.
Die Stiftsbäckerei St. Peter steht für mehr als 700 Jahre Bäckerhandwerk im Zentrum der Salzburger Altstadt. Dabei steht die Erzeugung von Schwarzbrot mit Natursauerteig und holzbefeuertem Ofen bis heute im Mittelpunkt. Nachhaltig und authentisch wird hier gebacken: Mit Mehl aus der Stifts- und Salzachmühle, Holz aus den Wäldern des Stifts St. Peter und Energie aus dem Almkanal. Verkaufslokal und Backstube sind eins: Man sieht, was man isst!
Es ist ratsam, nicht erst kurz vor Ladenschluss in die Bäckerei zu kommen und bei größeren Einkäufen die gewünschte Brotmenge eventuell am Vortag oder in den frühen Morgenstunden telefonisch vorzubestellen, da das Brot am späten Nachmittag häufig bereits ausverkauft ist.
Öffnungszeiten: Mo* - Fr 7:00 - 17:30 Uhr, Sa 7:00 - 13:00 Uhr
Mi geschlossen (Vor einem Donnerstag-Feiertag ist manchmal auch Mittwochs geöffnet. Bitte rufen Sie vorher an.)
*Jänner/Februar auch Montags geschlossen.
Sie sind Salzburg-Fan oder haben die Stadt kürzlich zum ersten Mal besucht und einen Tipp für „Neuankömmlinge“? Dann schreiben Sie ihn uns einfach an die E-Mail Adresse:
office-salzburg@pallottiner.at
Hier stehen demnächst Ihre Geheimtipps.